Ausgabeland: Sowjetische Besatzungszone (SBZ) / OPD Berlin (Groß-Berlin)
Serie: Bärenserie (Stadt Berlin / „Berliner Bär“)
Ausgabeanlass: Freimarke (Lokalausgabe / Behelfsausgabe für Berlin-Brandenburg nach Kriegsende)
Motiv: Berliner Bär mit Spaten vor Mauern / Trümmerlandschaft
Michel-Nr.: 2 (SBZ OPD Berlin)
Nominalwert: 6 Pfennig
Erstausgabetag: 3. August 1945
Auflage: Unbekannt / Massenauflage (Großauflage für den Nachkriegspostverkehr)
Farbe: Grün bis dunkelgrün (verschiedene Papier- und Farbnuancen)
Zähnung: Gezähnt (Kammzähnung K 13, 13½ oder ungezähnt als Abart/Spezialausgabe)
Gültigkeit als Postwertzeichen: Bis zum 31. Oktober 1946
Verfügbar: 1
Lagernummer: 910
[hr]
Hintergrundinformationen
Die Briefmarke mit der Michel-Nummer **SBZ 2** stammt aus der direkten Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde von der Oberpostdirektion Berlin herausgegeben und gehört zur legendären ersten Not- und Freimarkenserie für Groß-Berlin ("Bärenserie").
Das Motiv zeigt den Berliner Bären mit einem Spaten – ein Symbol für den Wiederaufbau und das Freiräumen der stark zerstörten Stadt aus den Trümmern. Da in den ersten Monaten nach der Kapitulation noch keine einheitlichen Briefmarken für ganz Deutschland existierten, dienten diese Ausgaben der Wiederaufnahme des regionalen Postdienstes in der Sowjetischen Besatzungszone und Berlin.