Ausgabeland: Deutsche Post (Magistrat von Groß-Berlin / West-Berlin)
Ausgabeanlass: Freimarkenserie mit schwarzem Buchdruck-Aufdruck „BERLIN“
Ausgabetag: 3. September 1948
Michel-Nummer: MiNr. 14 (Berlin)
Nennwert: 60 Pfennig
Motiv (Marke): Arbeiter (Ziegelstreicher) aus der Alliierten Kontrollratsserie mit diagonalem, schwarzem Überdruck „BERLIN“
Entwurf: Professor Hans Rogmann (Urmarke)
Druckverfahren: Buchdruck (Urmarke im Staatsdruckerei-Zweifarben-Buchdruck)
Zähnung: Kammzähnung (K 14)
Wasserzeichen: WZ 1 (Stufen-Flachmuster)
Auflage: 5.013.000 Stück
Verfügbar: 1
Lagernr.: 814
Hintergrundinfo: Nach der separaten Währungsreform in den Westsektoren Berlins im Juni 1948 wurden vorhandene Bestände der alliierten Kontrollrats-Dauerserie mit dem berühmt-berüchtigten Schwarzaufdruck versehen, um Spekulationen mit alten Reichsmark-Beständen aus der sowjetischen Zone zu verhindern. Sie gelten als die Geburtsstunde des eigenständigen Sammelgebiets West-Berlin.